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Mein Name ist Stephan, in diversen Kreisen besser bekannt als Zekatar. Aktuell lebe ich im Raum Frankfurt am Main und bin in unserer Gruppe dort hauptsächlich der Organisator für Kampagnen und Events.

Hier möchte ich meine Word Bearers, die größte zusammenhängende Armee, die ich bis dato gesammelt habe, vorstellen.

 

 

Was ist deine Geschichte in der Horus Heresy?

Angefangen habe ich mit Horus Heresy bereits Dezember 2014, damals mit der XIX Legion, Raven Guard.
Ich war seinerzeit eigentlich reiner 40k-Spieler und hatte Horus Heresy zwar schon ein mal gesehen, aber eigentlich kein großes Interesse an Space Marines. Überredet es mir doch einmal anzusehen, wurde ich hauptsächlich durch die sehr freundliche Community aus Stuttgart. Da damals die Raven Guard noch nicht vergeben war und ich dieses Gefühl von 'moderner Kriegsführung' sehr mochte, fiel mir die Wahl zur XIX. nicht besonders schwer.
Nach ziemlich genau drei Jahren (also Dezember 2017) war ich allerdings mit einigen Modellen und meinem Farbschema nicht mehr zufrieden. Anstatt quasi die selbe Armee jedoch neu aufzubauen, entschloss ich mich sie komplett abzugeben und mir ein neues Projekt zu suchen. Nach einigem Hin und Her wurde das dann die XVII. Legion, Word Bearers.

word bearers dreadnought 

 

Warum genau diese Armee?
Ich konnte ursprünglich, selbst als ich sie gestartet hatte, mit den Word Bearers eigentlich nicht viel anfangen. Ich mochte nahezu nichts an ihnen: Der Hintergrund erschien mir flach, die Charaktere unsymphatisch, die Regeln durch die Bank eher mies, der Primarch in den Büchern ein Schwächling. Nur die Modelle und das Farbschema haben mir zugesagt. Wichtiger war für mich derzeit eine Besonderheit: Ich wollte mehr Psioniker verwenden. Mir gefällt einfach der Gedanke, im Spiel alle Optionen nutzen zu können und es gibt wenig, das cooler ist, als ein Space Marine, der außerdem okkulte Magie beherrscht
Aus diesem Grund startete ich Thousand Sons, passenderweise erhielten diese zu der Zeit gerade ihre ersten Regeln. Wie vielen bekannt ist, war dieser erste Regelsatz aber ein bisschen zu stark geraten und Leute hatten einfach keine Lust mehr, gegen mich zu spielen wenn ich sie eingesetzt habe. Dazu kam, dass mir das Farbschema (selbst ohne Candy-Effekt) ein bisschen zu aufwendig war für die Mengen an Modellen, die ich noch vor mir hatte. Nach einer relativ kurzen Episode mit den Söhnen Prosperos wendete ich mich also den Word Bearers, den nächstbesten, bösen Weltraummagiern zu. Und ich habe es nicht nur nicht bereut, ich habe sie tatsächlich in vielen Punkten schätzen gelernt.

word bearers lorgar 

 

Was magst du am Hintergrung der Armee am meisten?
Wie schon erwähnt musste ich für die Word Bearers erst so richtig auf den Geschmack kommen. Dafür habe ich so ziemlich alle Audio Books verschlungen, die ich für sie finden konnte und nach und nach hat sich für mich ein neues Bild von ihnen abgezeichnet. Sie sind nicht nur die schon fast comic-haften Bösewichte, die für den Sturz des Imperiums verantwortlich sind (auch wenn das natürlich immer ein Aspekt von ihnen bleiben wird). Sie sind außerdem als einzelne Charaktere zum Teil recht tragische Figuren. Jede Legion der Space Marines hat ihre Schwächen. Die Salamanders sind zu 'nett' und opfern sich daher teils leichtfertig. Die Imperial Fists sind zu stur und wissen nicht, wann sie mit etwas aufhören sollten. Die Thousand Sons sind arrogant und so weiter. Bei den Word Bearers dachte ich lange Zeit, dass sie einfach verdrehte Psychopathen sind, ähnlich der Night Lords. Aber das stimmt nicht. Die Schwäche der Word Bearers (bis hin zu ihrem Primarchen) ist, dass sie in gewisser Weise zu loyal sind. Sie waren die fanatischsten Anhänger des Imperators bis dieser sie (in ihren Augen) vollkommen grundlos verstoßen hat. Und wenn ein Meister ihre bedingungslose Loyalität nicht will, so suchen sie sich einen anderen. Und dort hört es nicht auf. Denn selbst die Word Bearers, die wissen dass sie das falsche tun, können nicht anders, als ihrem Herren, Lorgar Aurelian, scheinbar blind zu folgen.
Dazu kommt, dass ihr Fall vom Imperium nichts an ihrer Überzeugung geändert hat dass der Zweck immer die Mittel rechtfertig und man erhält eine regelrechte Armee (denn man sollte bedenken dass die Word Bearers eine der größten Legionen sind) absolut gewissenloser Killer, die vor nichts zurück schrecken, um dem falschen Gott sein gerechtes Ende zu bringen. Und nachdem sie auf ihrer Suche nach den Chaosgöttern bereits in das Eye of Terror geschaut und es überlebt haben, was sollte das Imperium noch bereit halten können, das sie zaudern ließe?

word bearers librarian vorschau 

 

Welche Strategie verfolgst du mit dieser Armee?
Als ich die Armee gestartet habe, war sie vor allem auf die Idee eines Landungskapsel-Angriffes ausgelegt. Ich kannte das bereits von der Raven Guard und wollte es hier ähnlich halten. Der Fokus sollte nur stärker auf Nahkämpfern liegen und so habe ich keinen Orbital Assault gespielt, sondern stattdessen auf Dreadclaws und die Kharybdis gesetzt. Wenn ich mich für eine Legion entschieden habe, will ich diese jedoch nicht nur auf eine Weise spielen können, sondern auf so vielen verschiedenen Wegen wie möglich. Daher habe ich immer wieder neue 'Projekte' gestartet, um die Armee um eine neue Strategie zu erweitern. Drop Assault? Check. Angriff mit Jump Infantery? Check. Dreadnoughts? Check. Horden zu Fuß? Check. Aktuell fehlen noch ein paar billigere Panzer, um einen richtigen Armored Assault spielen zu können und ein paar Drop Pods für den Rite "Last of the Serrated Suns", aber mit der Zeit wird die Armee wachsen und auch diese Optionen bieten.
Sehr schön in Sachen Flexibilität ist mit den Word Bearern auch, dass sie sich so gut mit Militia und Daemons of the Ruinstorm verbünden lassen. Von beidem habe ich ebenso eine ansehnliche Streitmacht zusammen gestellt, um im Namen des Pantheons Dunkelheit über die Galaxis kommen zu lassen (oder im Falle der Militia die Galaxis dagegen zu verteidigen, wenn mal auf einem Event Loyalisten fehlen).

word bearers dreadclaw 

 

Welches Modell aus deiner Sammlung magst du am liebsten?
Ich vertrete die Ansicht, dass kaum ein Modell in der Horus Heresy schlecht ist und so ziemlich alles irgendwie verwendet werden kann. Daher habe ich, wenn ich ein Modell mochte, auch fast immer einen Weg gefunden, es irgendwie in die Armee einzubauen, so dass es etwas zum großen Ganzen beiträgt. Mein Lieblingsmodell ändert sich immer mal wieder, aber aktuell ist es wahrscheinlich eines meiner Praetor-Modelle. Nicht nur haben die Decals auf dem Modell super viel Arbeit gemacht, mit seiner noch relativ subtilen Mutation auf der einen und seiner stark verzierten aber noch relativ sauberen Rüstung auf der anderen Seite, spiegelt er auch sehr schön den Verfall der Legion wieder. Ich mag die sehr barocken Chaos Space Marines von 40k nicht so gerne aber kleine Anzeichen von Korruption und Verderbnis auf den ansonsten eher technischen und sauberen Formen der 30k-Marines hat für mich mittlerweile einen ganz eigenen Reiz entwickelt.

 word bearers praetor vorschau

 

Wie erreichst du genau dieses Farbschema?
Ich habe immer geschaut, dass das Farbschema meiner Armee nicht zu aufwendig ist, immerhin will ich hunderte Modelle damit bemalen.
Daher ist auch dieses hier ziemlich simpel:
Eine Grundschicht aus Khorne Red, Schultern und einzelne Zierflächen mit Mechanicus Standard Grey (ich bevorzuge das dunkle grau gegenüber dem schwarz, das die Legion eigentlich haben sollte). Ränder von Rüstungen, Kantenhighlights und eine Schicht trockenbürsten für die Kratzer mit Stormhost Silver und zum Abschluss das ganze Modell einmal mit Nuln Oil tuschen. Augenlinsen und andere Optiken und Lampen sind Warpstone Glow mit einem Akzent von Moot Green. Fertig.
Die Gold-Akzente auf den ranghohen Modellen sind Gehenna Gold, damit sie besser zu dem rot passen. Außerdem sieht dieses düstere Gold einfach ein bisschen böse aus.
Wichtig für die Armee ist in jedem Fall, dass man keine Angst vor Transfer Sheets hat. Gerade auf Fahrzeugen und Charakteren habe ich damit nicht gespart und die Zeilen um Zeilen an kryptischen Texten zusammen mit den geometrischen Symbolen geben der Armee einfach das besondere etwas.

word bearers farben 

 

Was wäre dein wichtigster Tipp für jemanden, der diese Armee starten will?
Spielerisch ist es definitiv wichtig, sich zumindest am Anfang nicht zu sehr auf die dämonischen Einheiten zu stürzen. Sie sehen unglaublich gut aus, sind jedoch sehr teuer in ihren Punkten und brauchen etwas Unterstützung, um wirklich das beste aus ihnen heraus zu holen. Das wichtigste ist, eine solide Basis aufzubauen. Ein paar Tacticals und Rhinos, ein oder zwei Panzer. Anschließend jedoch kann man mit Word Bearers eigentlich tun und lassen was man will. Als so große Legion mit keiner echten Spezialisierung (abgesehen von dem ganzen "Wir-opfern-unsere-Opfer"-Ding) gibt es im Hintergrund kein richtig oder falsch und auch die Regeln bevorzugen kaum irgendetwas spezielles. Ja, Infanterie profitiert von den Moral-Boni und nur bestimmte Truppen können mit Dark Channeling verstärkt werden, aber all das ist nichts, was einen wirklich in eine bestimmte Richtung zwingt. Eher sollten diese Boni als ein nettes kleines Plus verstanden werden, wenn man sich dieser Spezailisierungen einmal annimmt.

word bearers tactical 

 

 

So viel zu mir und meinen Anhängern des Octats, den wahren Söhnen der Götter und den treusten Seelen, die sich ein Feldherr jemals unter seinem Kommando wünschen könnte.

Wer mich kontaktieren will und Fragen zu mir, unserer Community in Frankfurt oder zu der Armee hat, kann mich jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erreichen.

Bestimmt werde ich auch später einmal mehr Bilder von den vielen Details der Armee hier präsentieren.

 

Bis dahin aber wünsche ich Euch einen fröhlichen Bürgerkrieg, macht nicht zu doll.

Euer Zekatar.

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