Flammen oder Giftgas speiende Panzer - Der Liebling der Chem Dogs. 

 

Hell Hounds

Mir hat schon früher der Höllenhund von Forgeworld immens gut gefallen; dieser riesige, Tod verheißende Tank! Damals gab es als Alternative nur das Games Workshop Modell mit den zwei seitlichen Tanks aus Zinn, welches mich nie so recht angesprochen hat.

Es entstand damals also der Plan mir das Forgeworld Modell zu besorgen, oder etwas vergleichbares selbst zu bauen, da das GW-Zinn Modell auch als Grundlage für den Umbau den ich Im Kopf hatte nichts taugte. Doch dann kamen für die Imperiale Armee neue Höllenhunde aus Kunststoff, soviel zu meinem ausgeklügelten Plan. (Die 5. Ed war ein Segen für die Imperiale Armee, und viele der damals neu erschienenen Modelle sind bis heute Kern des Sortimens). Allerdings war mein Befürfnis einen großen Tank zu haben bei den neuen Modellen immernoch das gleiche - Mist!. Da ich es auch damals technisch nicht hinbekommen habe einen so großen, runden Körper zu basteln und ich auch einfach nichts passendes hatte, das sich dafür verwenden ließ, versackte meine Idee ein wenig im Sumpf der Zeit.

 

Hell Hound Front

 

Nunja, wie das so ist, die Zeit vergeht und Technik und Techniken verändern sich.

Mit der Überarbeitung meiner alten Imperialen Armee zu den jetztigen Chem Dogs ist mir der Wunsch auf einen Höllenhund mit großem Tank natürlich direkt wieder einfegallen, und da sich Technik und Techniken, wie bereits erwähnt verändert haben im Laufe der Jahre, befinden sich in meiner Hobby-Ausrüstung mittlerweile Fusion360, ein CAD Programm, diverse 3D-Drucker und ganz wichtig, eine altmodische Schieblehre um Maß zu nehmen. Zeit für einen großen, runden, prall gefüllten Tank!!!

 

Hell Hound Side

 

Grundstock war der GW PLastikbausatz des Höllenhunds. Ich entfernte die vier Fässer hinten in der Ladefläche des Panzers, sowie die Halterungen und entwarf am CAD einen neuen, großen, runden Tank. Ich entwarf viele verschiedene Designs mit klassischem Klöpperboden, was mir allerdings zu wenig futuristisch und schwach wirkte. Daher entschied ich mich für ein paar Kanten und Verstrebungen, die wie ich finde, sehr passend aussehen.

 

Hell Hound Top

 

Hier kommt eine der großen Stärken des CAD-Programms ins Spiel: Man kann relativ schnell verschiedene Designs entwerfen oder auch abändern! Hätte ich das klassich aus Plastikkard gebastelt, wäre eine so drastische Änderung nur sehr schwierig gewesen, und ich hätte alles neu machen müssen und somit jede menge Zeit verloren. Im CAD geht das viel schneller.

 

Hell Hound Back

 

Der zweite Vorteil von CAD und 3D Druckern ist, wenn man es einmal entworfen hat, steht es einem eigentlich in uneingeschränkter Anzahl zur Verfügung, man kann es einfach immer wieder drucken, oder auch Anderen zur Verfügung stellen.

So kam ich nach Jahren endlich zu meinen drei Höllenhunden mit großem, runden Tank und jeder Menge Promethiumvorrat!

Die STL Datei zum selbst drucken findet ihr hier:

Thingivers